Die Martenstein-Debatte im Schulunterricht

Wie sich das Plädoyer gegen ein AfD-Verbot zur Beförderung politischer Urteilsfähigkeit im Schulunterricht nutzen lässt

Autor/innen

  • Deniz Anan

DOI:

https://doi.org/10.24338/mip-2026105-112

Schlagworte:

Politik-Unterricht, Politische Bildung, wehrhafte Demokratie, Didaktik, Methodik

Abstract

Lehr-Lern-Arrangements im Politik-Unterricht gelten dann als besonders geeignet, die Zielsetzung der Mündigkeit und insbesondere die angestrebte Entwicklung politischer Urteilsfähigkeit zu befördern, wenn sie lebensweltnah sind und eine kontroverse Auseinandersetzung mit dem Gegenstand herbeiführen. Ein gutes, aktuelles Anwendungsbeispiel hierfür ist die Debatte um ein AfD-Verbot und insbesondere die Auseinandersetzung mit dem von dem Publizisten Harald Martenstein im Rahmen des am Hamburger Thalia-Theaters im Rahmen des Projekts „Prozess gegen Deutschland“ vorgetragenen Plädoyers gegen ein AfD-Verbot. Der Beitrag skizziert Unterrichtsarrangements, die merklich dazu beitragen können, Politik-Kompetenz zu erwerben, die politische Urteilsfähigkeit zu schulen und Lernenden konkret dazu zu verhelfen, eine fundierte Meinung zu dem Themenkomplex Umgang mit der AfD – Parteienverbote – „wehrhafte Demokratie“ zu bilden.

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Veröffentlicht

2026-04-30